Verdienstmöglichkeit als Promoter: Mindestlohn oder faires Gehalt?

Bei vielen Promotionjobs lauert scheinbar das große Geld. Doch längst werden nicht alle Promoter gleich bezahlt. Was verdient man als Promoter wirklich und mit welchem Gehalt kann man monatlich rechnen? Damit du nicht über den Tisch gezogen wirst, erklären wir dir, welche Verdienstmöglichkeiten und Vergütungsmodelle es bei Promotionjobs gibt.

 

Wie hoch ist der Mindestlohn bei Promotionjobs?

Der Mindestlohn ist branchenunabhängig für alle Unternehmen geregelt und unabhängig vom Ausbildungsstand deutschlandweit festgelegt. Damit gilt auch bei Promotionjobs eine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro pro Stunde (brutto), die bei Vollarbeit gezahlt werden muss. Unter Vollarbeit fallen alle Zeiten, in denen du als Arbeitskraft tatsächlich arbeitest. Pausenzeiten werden deshalb nicht bezahlt. 

 

Gibt es Ausnahmen, bei denen der Mindestlohn nicht bezahlt wird?

Ja natürlich, denn Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Zwar kommen nicht alle Ausnahmen bei Promotionjobs zum Tragen, aber dennoch geben wir dir hier eine Übersicht:

  • Arbeitnehmer unter 18 Jahre, ohne Berufsabschluss
    Damit soll vermieden werden, dass Jugendliche nach der Schule einen gut bezahlten Job annehmen, statt eine Ausbildung abzuschließen.

  •  Langzeitarbeitslose
    Hierbei soll der Einstieg ins Arbeitsleben erleichtert werden.

  • Auszubildende
    Während der Ausbildung können Arbeitgeber hin und wieder weniger als den Mindestlohn zahlen.

  • Praktikanten
    Bei einem normalen oder Pflichtpraktikum, kann weniger als der Mindestlohn bezahlt werden. Manchmal gehen Praktikanten sogar ganz leer aus.

  • Selbstständige Arbeitskräfte
    In der Selbstständigkeit kann der eigene Stundenlohn individuell bestimmt werden. Doch bei der Zusammenarbeit mit Promotern handelt es sich meist um ein abhängiges Arbeitsverhältnis. Deshalb muss gewährleistet sein, dass es sich wirklich um einen selbstständig Beschäftigten handelt und keine Scheinselbstständigkeit vorliegt.

 

Promoter auf Minijob-Basis: Wird die Provision vom Gehalt abgezogen?

Auch bei Minijobs gilt laut Mindestlohngesetz (MiLoG) die Lohnuntergrenze von 8,50 Euro pro Stunde (brutto), bei einem maximalen Gehalt von monatlich 450,00 Euro. Daraus ergeben sich monatlich 52,9 Arbeitsstunden. 

Da es besonders bei Promotionjobs verschiedene Vergütungsmodelle und Verdienstmöglichkeiten gibt, kommt schnell die Frage auf, ob Zusatzleistungen wie Boni, Provisionen, Prämien oder Sachleistungen dem Mindestlohn angerechnet werden können.

Generell können Arbeitgeber nach wie vor fixe und variable Vergütungselemente kombinieren, allerdings musst du als Promoter für geleistete Arbeit immer 8,50 Euro pro Stunde (brutto)  erhalten. Damit steht fest, dass Zusatzleistungen nicht vom Mindestlohn abgezogen werden dürfen. Der Mindestlohn muss immer eingehalten werden und darf nicht leistungsabhängig ausgezahlt werden.

 

 

Wieviel kann man als Promoter verdienen?

Die Verdienstmöglichkeit bei Promotionjobs ist unterschiedlich und abhängig vom Arbeitgeber. Grundsätzlich verdienen Promoter zwischen 9,00 Euro bis 15,00 Euro pro Stunde. Der Durchschnitt liegt bei 11,00 Euro pro Stunde.

Um den Verdienst zu erhöhen, kannst du als Promoter die Funktion des Teamleaders übernehmen und somit ab 3,00 Euro mehr pro Stunde verdienen. 

Eine andere Möglichkeit ist das Gehalt auf Provision zu steigern. So kannst du bei Sales Promotions erfolgsbezogen arbeiten, indem du zum Beispiel Neukunden akquirierst, oder Abos, Verträge und Produkte verkaufst. Je nachdem wie ausgeprägt dein Verkaufstalent ist, sind deinem monatlichen Gehalt nach oben keine Grenzen gesetzt.

 

 

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